BDSM-Glossar
Alle BDSM-Begriffe auf unseren Seiten kurz erklärt.
Adult-Baby-Play
ist ein erotisches Rollenspiel. Das Adult-Baby trägt Windeln (siehe Windelfetischismus) und wird fürsorglich von seinem mütterlich agierenden Gegenüber umsorgt. Detaillierte Infos dazu hier.
Andreaskreuz
Das Andreaskreuz ist ein Kreuz mit zwei Balken, die sich diagonal kreuzen. An den Enden der Balken sind Ösen oder Haken angebracht, um Arme und Beine mit Manschetten, Seilen, Ketten oder Handschellen zu fixieren.
Ballbusting
siehe Tamakeri. Detaillierte Infos dazu hier.
Bastonade oder Bastinade
Ursprünglich eine uralte Prügelstrafe. Hierbei wird mit einer Rute oder einem (Rohr-) Stock auf die nackten Fusssohlen (konkreter: die Fussballen) geschlagen.
BDSM
Ist der Überbegriff für Sexualpraktiken, bei denen die Beteiligten Lust oder Befriedigung durch Dominanz und Unterwerfung, Fesselungs- und Erziehungsspiele oder durch Bereiten oder Empfangen von Schmerzen empfinden. Detaillierte Infos dazu hier.
Bondage
Alle Formen der Fixierungen und Fesselspiele; beispielsweise mit Seilen, Ketten, Hand- oder Fussfesseln, Andreaskreuz, auf der Spreizliege und vieles mehr. Eine Zweckbondage dient der Fixierung und erfüllt damit den Zweck der Fesselung. Eine Zierbondage ist eine besonders dekorative Bondage, die eine bestimmte Rolle verdeutlicht oder den Körper kunstvoll betont. Eine Folterbondage ist eine Fixierung in sehr unbequemer und/oder schmerzhafter Körperhaltung und quält allein durch die Fixierung. Eine Sonderform ist die sehr kunstvolle japanische Bondage Shibari, wo es um die Erschaffung eines Gesamtkunstwerkes geht. Detaillierte Infos dazu hier.
Bloodsports
Piercings, Tatoos, Cutting. Alle Spiele mit Blut gehören zu unseren Tabus.
CBT oder Cock and Ball Torture
Die Schwanz- und Eierfolter schliesst alle Praktiken ein, die dem Mann intensiven Lustschmerz bereiten, wenn die Lady mit Schwanz oder Eiern spielt. Das reicht von Kratzen und Zwicken über Brennnesseln, Eiswürfel oder Ingwer und erotische Elektrostimulation bis hin zu Quetschen, Schlagen oder Treten.
Domina
Der Begriff Domina leitet sich vom lateinischen Wort Domus (Heim) ab und bezeichnet in seiner ursprünglichen Form die Herrin eines Hauses, eines Stifts oder eines Klosters. Im erotischen Kontext ist damit eine Frau gemeint, die professionell BDSM-Praktiken anbietet. Detaillierte Infos dazu hier.
Dilatator(en)
Sind aus Metall geformte, leicht gebogene und an der Spitze abgerundete Stäbe in verschiedenen Dicken. Als medizinisches Gerät dienen sie dem Weiten von Körperöffnungen, insbesondere der Harnröhre, was als sehr lustvoll empfunden wird. Detaillierte Infos dazu hier.
Dirty Games
Spiele mit Kaviar (Kot) oder Vomit (Erbrochenem). Diese gehören zu unseren Tabus.
„entmannen“
Hier ein Rollenspiel, bei dem der (meist sehr devote) Mann seine Kastrationsfantasien ausleben kann. Detaillierte Infos dazu hier.
Erziehungsspiele
sind Schlagspiele. Siehe Slapping, Spanking und Flagellation.
E-Stimulation
Die Elektrostimulation hat sich aus der medizinischen Reizstromtechnik (TENS) entwickelt. Elektro-Pads werden am Schwanz und an den Eiern platziert, um sie direkt zu stimulieren, oder in der Nähe, um sie indirekt zu stimulieren. Es gibt auch Elektrospielzeug, das zum Beispiel in den Anus eingeführt wird und dort für kribbelnde Reize sorgt. Detaillierte Infos dazu hier.
Facesitting
Atemreduktionsspiel. Die Frau setzt sich bekleidet (bei uns in Lack- Leder- oder Latexhose) mit ihrem Intimbereich oder ihrem Po auf das Gesicht des Mannes. Mit einer zusätzlichen Fixierung ist der Mann nun absolut wehrlos und kann ihre Nähe intensiv wahrnehmen und geniessen. Auch eine Atemreduktion mit den Schenkeln der Frau, ihrem Po, ihrer Muschi oder durch den Einsatz von Masken beim Mann ist möglich und sorgt für einen zusätzlichen sexuellen Kick. Detaillierte Infos dazu hier.
Facesitting PUR
Die Frau setzt sich nackt mit ihrem Intimbereich oder ihrem Po auf das Gesicht des Mannes. Bei dieser Spielvariante geht es meist um die orale Befriedigung der Frau durch den Mann. Da wir keinen Oralverkehr anbieten, gehört Facesitting PUR zu unseren Tabus.
Fesselspiele
Fesselspiele repräsentieren innerhalb des BDSM den Bereich Bondage (Fesselung), für den im Akronym BDSM das B steht. Detaillierte Infos dazu hier.
Fetisch
Das Wort Fetisch stammt von dem portugiesischen Wort "Feitiço", das so viel wie Zauber oder Magie bedeutet. Portugiesische Seefahrer bezeichneten so geschnitzte Tier- und Menschenfiguren, die sie von ihren Reisen mitbrachten. Ihnen wurde eine magische Wirkung nachgesagt. Detaillierte Infos dazu hier.
Fickmaschine
Extrem reizvolles und luxuriöses Sexspielzeug. Diese Art von Stimulation ist sonst nur beim Sex mit einem Partner möglich. Wir besitzen unzählige Aufsätze und Dildos. Detaillierte Infos dazu hier.
Figging
Ingwer enthält ätherische Öle, die einen sofortigen, anhaltenden Wärme- und Schmerzreiz auslösen. Der Ingwer wird geschält und wie ein Zäpfchen in den Anus eingeführt. Das brennt höllisch – und steigert nebenbei die Durchblutung des Schwanzes. Figging ist auch eine Form des Tunnelspiels. Detaillierte Infos dazu hier. Detaillierte Infos dazu hier.
Fisting
Ist eine erregende Sexualpraktik bei der entweder der Anus des Mannes oder die Muschi der Frau zuerst einfühlsam mit einem oder mehreren Fingern gedehnt und dann die ganze Hand behutsam eingeführt wird. Wahre und trainierte Experten schaffen sogar mehrere Hände und/oder Füsse.
Flagellation: Auspeitschen oder geisseln mit einer Peitsche, einer Rute oder einem Rohrstock. Die Flagellation ist in der Regel Teil von erotischen Rollen- oder Erziehungsspielen und eine etwas stärker ausgeprägte Spielart als Spanking. Detaillierte Infos dazu hier.
Flaschenzug
ist eine einfache Maschine zum Heben von Lasten und Verschieben von schweren Körpern. Ein Flaschenzug besteht aus festen und losen Rollen, über die Seile gezogen werden. Wir benützen den Flaschenzug für Hängebondages oder bei bestimmten Rollenspielen.
Flämmen
Zuerst werden Schwanz und Eier mit Alkohol gereinigt, dann mit Brennnesseln behandelt. Die Köpfchen ihrer sogenannten Brennhaare brechen leicht ab und verletzen die Haut. Ausserdem stechen sie in die Haut und spritzen ameisensäurehaltigen Inhalt in die Wunde und lösen einen brennenden Schmerz aus. Flämmen ist eine Form des Tunnelspiels. Detaillierte Infos dazu hier.
Folienbondage
siehe Mumifizierung.
Footjob
sexuelle Befriedigung (Stimulation des Schwanzes und der Eier) mit den Füssen oder Zehen. Detaillierte Infos dazu hier.
Genitalbondage
Eine Spielart der Schwanz- und Eierfolter (CBT), bei der Schwanz und/oder Eier mit Bändern oder Manschetten abgebunden werden. Hierbei geht es nicht um das Erleben von Schmerz, sondern um eine bewusste Luststeigerung und Orgasmusverlängerung des Mannes. Um einen Lustschmerz zu erzeugen, können auch Gewichte an die Manschette oder die Bindung gehängt werden. Detaillierte Infos dazu hier.
Gummierotik
Materialfetisch mit Rollenspiel. Dabei spielt der Geruch des Gummis eine Rolle, aber auch das Gefühl von Gummi auf nackter Haut, sowie das einengende Gefühl in einem Gummisack oder einer Gummimaske zu stecken. Für viele stellen das heftige Schwitzen, sowie die „Entpersonalisierung“ durch die Gummikleidung einen Reiz dar. Detaillierte Infos dazu hier.
Gynostuhl
BDSM-Möbel. Der Delinquent liegt auf dem Rücken, Beine gespreizt und angewinkelt fixiert. Ideal für Doktorspiele und Analmassagen.
Hodenfallschirm
Der Hodenfallschirm ist eine kegelförmige Manschette aus Gummi, Lack, Latex oder Leder, die um den Hodensack gelegt wird. Aussen hat die Manschette Ringe, an die Gewichte gehängt werden können. Es gibt auch Hodenfallschirme mit Stahlstiften auf der Innenseite (Spikes), die den sensorischen Reiz steigern.
Hodenstrecker
Der Hodenstrecker umschliesst den Hodensack und zieht die Eier vom Körper weg. Je breiter der Strecker, desto schmerzhafter. Ausserdem können Gewichte daran gehängt werden, um die Strafe – und damit den Schmerz – zu verstärken.
HOM
Hand-over-Mouth. Atemreduktionsspiel.
Keuschheitsgürtel
Der Keuschheitsgürtel oder Florentiner Gürtel entzieht dem Träger die Selbstkontrolle, weil er die Erektion des Mannes, den Geschlechtsverkehr und die Masturbation verhindert. Detaillierte Infos dazu hier.
Latexerziehung
siehe Gummierotik.
Mumifizieren
siehe Mumifizierung.
Mumifizierung
Der ganze Körper oder einzelne Körperteile werden beispielsweise mit Frischhaltefolie oder Stretchfolie eingewickelt. Durch den Sinnesentzug (das Fühlen) wird der Träger empfindlicher für andere Sinne: hören, riechen, schmecken und sehen - ausserdem ist Folie eine effektive und angenehme Fixierungsmöglichkeit. Detaillierte Infos dazu hier
Nadelrad
auch Wartenbergrad genannt, ist ein medizinisches Instrument für die neurologische Untersuchung der Schmerzwahrnehmung. Dabei wird das meist aus rostfreiem Stahl hergestellte Rad mit sternförmig angeordneten spitzen Stiften systematisch über die Haut gerollt. Detaillierte Infos dazu hier.
Natursekt
auch Golden Shower oder Watersports genannt - ist eine sexuelle Vorliebe für Spiele mit Lustgewinn durch Urin. Detaillierte Infos dazu hier.
Paddle
Ein Schlagwerkzeug, mit dem ursprünglich in den USA Schüler gezüchtigt wurden. Das Paddle wird aus Leder oder Holz hergestellt und ist gross und flach. Deshalb verteilt sich die Schlagkraft auf eine grössere Fläche und hinterlässt weniger Spuren.
Peniskäfig
Bei der Keuschhaltung gibt der Mann die Kontrolle über seinen Schwanz an die Lady ab. Sie kontrolliert mit dem Peniskäfig Erektion und Orgasmus. Oft spielt sie mit dem Mann: Sie reizt und erregt ihn, verweigert ihm aber die Erlösung.
Rohrstockzüchtigung
Ein Rohrstock aus Bambus, Rattan oder Schilf ist zwar leichter als ein Stock aus anderem Holz, aber elastisch. Deshalb schmerzen die Schläge intensiver. Der Rohrstock wird oft in Erziehungsspielen eingesetzt.
„ruinierter“ Orgasmus
Ein „ruinierter“ oder unvollständiger Orgasmus ist ein Orgasmus, bei dem der Mann zwar ejakuliert, aber keine Befriedigung empfindet z.B. durch anale Prostatastimulation oder dadurch, dass bei dem ersten Tropfen des Ergusses sofort die Stimulation abgebrochen wird. Die sexuelle Frustration danach führt gleichzeitig erneut zu stark ansteigender sexueller Erregbarkeit.
Sado-Maso
Sado-Maso sind die Kurzworte der Begriffe Sadismus und Masochismus, die für die letzten beiden Buchstaben der Abkürzung BDSM stehen. Sie bilden somit den Überbegriff für jede Art von sexuellen Praktiken, bei der die Partner Lust durch das Zufügen oder Erleben von Macht, Demütigung oder Schmerz erfahren. Detaillierte Infos dazu hier.
Schwanz- und Eierfolter
Siehe CBT.
Sensorischer Sinnesentzug oder sensorische Deprivation
Die Lady entzieht dem Mann mindestens einen Sinn. Das reicht von der einfachen Augenbinde oder Maske bis zur kompletten Mumifizierung. Der Sinnesentzug intensiviert alle anderen Sinne und verstärkt den Lustgewinn oder befriedigt einen Fetisch.
Session oder Spiel
Die (zeitlich und räumlich) begrenzten Handlungen zwischen der Lady und ihrem Partner. In der Regel besprechen die beiden vor jeder Session alle Handlungen und Regeln.
Slapping
Schläge mit der blossen Hand, zum Beispiel Ohrfeigen oder ein Klaps auf den Po, sind eine einfache Form von Schlagspielen.
Spanking
Ist der Überbegriff für Schlagspiele mit der blossen Hand oder einem anderen geeigneten Gegenstand, z.B. Peitsche, Paddle, Rohrstock, Ruten, Teppichklopfer. Spanking soll lediglich sexuellen Lustschmerz auslösen und keine starken Schmerzen bereiten oder Spuren hinterlassen. Verglichen mit Flagellation ist Spanking die schwächere Form von Schlagspiel. Detaillierte Infos dazu hier.
Strap-On
ist die engl. Bezeichnung für Umschnalldildo. Detaillierte Infos dazu hier.
Stromstimulation
siehe E-Stimulation.
Spreizliege
eine spezielle BDSM-Massageliege mit einer Vielzahl von Fixierungs- und Spielmöglichkeiten. Die Beine werden „gespreizt“ fixiert, so dass die Lady freien Zugriff auf Schwanz, Eier und Po hat.
Strafbock
ist ein gut gepolstertes und meist mit Leder überzogenes BDSM-Möbelstück. Der Delinquent wird bäuchlings auf den Strafbock geschnallt, so dass Po und Oberschenkel für diverse Schlagspiele und Analspiele frei zugänglich sind.
T&D
T&D engl. ‘tease and denial’, dt. ‘Erregen und Verweigern’. Praktiken um die sexuelle Erregung zu steigern. Das mehrfache Erregen und Verweigern führt zu einem längeren Genuss des sexuellen Lustempfindens und zu einer höheren Orgasmuswelle als bei anderen Praktiken.
Tamakeri oder Ballbusting
„Tamakeri“ heisst wörtlich übersetzt „in die Eier treten“ und ist ein wichtiges Genre der japanischen Pornografie. Viele masochistische Männer erregt das – zumindest in ihrer Fantasie. Detaillierte Infos dazu hier.
Trampling
Eine besondere Spielart des Fussfetischismus. Der Mann wirft sich der Lady zu Füssen, sie läuft barfuss oder mit hochhakigen Schuhen über seinen Körper oder stellt sich darauf. Je kleiner die Auflagefläche (Absatz), desto stärker der Lustschmerz. Detaillierte Infos dazu hier.
Tunnelspiele
Ist der Oberbegriff für Spiele, die nicht unter- oder abgebrochen werden (können). Die Lady kann dies z.B. durch den Einsatz bestimmter reizender Mittelchen wie Zimtöl auf dem Schwanz, den Eiern oder dem Anus verstärken, da ein Ausstieg so schlichtweg nicht möglich ist. Siehe auch Flämmen oder Figging. Detaillierte Infos dazu hier.
Ultra-Chair
Der Ultra-Chair ist unser ultimativ anregender und erregender Sklavenstuhl mit unendlich vielen Fixierungs- und Spielmöglichkeiten. Lass dich überraschen!
Umschnalldildo
Sexspielzeug. Hüftgurt mit verschiedenen Dildoaufsätzen. Siehe auch Strap-On.
Windelfetischismus
Ist ein Materialfetischismus. Einweg- oder Mehrwegwindeln spielen dabei die Hauptrolle. Auch der Geruch von Babypuder oder Babyöl stimulieren den Windelliebhaber. Der Windelfetischismus ist oft ein Teil des Rollenspiels Adult-Baby-Play.
„zwangsentsamen“
Siehe Zwangsentsamung.
Zwangsentsamung
Mittels analer Prostatastimulation wird der Mann gereizt, bis er ejakuliert, ohne dass er dabei einen Orgasmus erlebt. Zwangsentsamung kann aber auch durch das mehrfache - auf Wunsch auch gnadenlose – „Abwichsen“ des Mannes erfolgen. Detaillierte Infos dazu hier.
zwangs-(feminisiert)
siehe Zwangsfeminisierung.
Zwangsfeminisierung
ist ein Rollenspiel. Der devote Mann muss sich auf Wunsch der Lady weiblich stylen und kleiden. Detaillierte Infos dazu hier.


